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WhatsApp Newsletter einrichten – so geht’s

WhatsApp Newsletter einrichten – so geht’s

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Mehr als 30 Millionen Nutzer in Deutschland, Tendenz steigend: WhatsApp erfreut sich trotz Datenschutz-Kritik wachsender Beliebtheit. Erste Unternehmen und Organisationen versuchen nun, den Kurznachrichtendienst einzusetzen, um Infos an Kunden zu versenden.
 
Bevor Sie WhatsApp als Marketinginstrument austesten, sollten Sie sich gut überlegen, welche Themen Sie Ihren Kunden anbieten können. Was interessiert sie, wenn sie mobil unterwegs sind? Welche Inhalte können mobil gut angesehen werden? Generell gilt: Die eigene Unternehmenswebseite fit für mobile Endgeräte zu machen, steht in der Priorität vor dem Einsatz eines WhatsApp-Newsletters. Betrachten sie diesen eher als Ergänzung, beispielsweise zu Ihrem E-Mail-Newsletter. Die Grundregel guter Unternehmenskommunikation gilt auch für WhatsApp: Erst Strategie und Themen im Einklang mit der Zielgruppe festlegen, dann den Kanal aufmachen.
 

So können Sie einen WhatsApp-Newsletter einrichten:

Schritt 1: Klären Sie, welches Endgerät Sie einsetzen möchten.
Sie sollten nicht Ihr privates Smartphone beziehungsweise Ihre private SIM-Karte nutzen. Der WhatsApp-Account für Ihr Unternehmen ist an die Telefonnummer gebunden – ein Firmen-Smartphone macht also meistens mehr Sinn.

Schritt 2: Sie brauchen einen Prozess für die Registrierung:

  • Variante A:
    Sie geben Ihre WhatsApp-Telefonnummer auf Ihrer Webseite öffentlich preis und bitten Interessenten, die Nummer in den eigenen Kontaktdaten zu speichern, um Ihnen anschließend schriftlich über WhatsApp eine Einverständniserklärung für das Newsletter-Abo zu senden. Ein Beispiel dafür ist hier ausführlich erklärt. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie von jeder Einverständniserklärung einen Screenshot machen.
Schritt 3: Brodcast-Liste einrichten.
Sie müssen entscheiden, ob Sie eine Broadcast-Liste oder eine Gruppe einrichten. Wie Sie eine Broadcast-Liste einrichten, können Sie hier nachlesen. Über Broadcast-Listen können Sie eine Nachricht gleichzeitig an viele Nutzer schicken – so wie beim E-Mail-Newsletter. Wenn Ihnen ein Kunde antwortet, sehen nur Sie diese Nachricht. Dies ist für KMU die bevorzugte Variante, um WhatsApp im Marketing einzusetzen.

In Gruppen können Sie eine Nachricht an die ganze Gruppe senden, potenzielle Antworten werden aber auch von jedem Mitglied der Gruppe gesehen. Aus Datenschutz-Perspektive problematisch: In Gruppen haben die Nutzer Zugriff auf die Daten anderer Nutzer (Name, Telefonnummer). Bei Broadcast-Listen gibt es nur den Kontakt zwischen Ihnen und dem Kunden. Sollten Sie aus strategischen Gründen über eine WhatsApp-Gruppe nachdenken, lassen Sie sich vorher rechtlich beraten!

Schritt 4: Rechtliche Rahmenbedingungen klären!
Einen guten Einstieg in das Thema Recht und Datenschutz beim Einsatz von WhatsApp bietet Rechtsanwalt Schwenke zum Thema Sharing-Button und zum Thema Direktmarketing und Abos.

 
Schritt 5: Schaffen Sie Strukturen!
Welcher Mitarbeiter ist für die Pflege zuständig? In welcher Frequenz verschicken Sie Nachrichten? Wie finden Sie neue Themen? Tipp für alle, die sich mit Touchscreen-Tastaturen und Autokorrektur nicht richtig anfreunden möchten: Um WhatsApp-Nachrichten einfacher zu erstellen, können Sie auch die Desktop-App von WhatsApp verwenden. Leider funktioniert diese bisher nur in Googles Chrome-Browser.
 
Falls Sie weitere Fragen zum Thema WhatsApp, Online-Marketing und Social Media haben oder unseren kostenlosen Website-Check in Anspruch nehmen wollen, melden Sie sich bei uns oder besuchen Sie einen unsere Sprechtage in der IHK Darmstadt, IHK Wiesbaden oder HWK Darmstadt.
 
Bei Rückfragen nehmen Sie Kontakt auf mit:
Matthias Bastian
Tel.: 06151 16 - 9339
 
 
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