SOCIAL MEDIA & E-LEARNING

So lernen wir morgen

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In einem kürzlich veröffentlichten Artikel der „GDI Impulse“ wird die Veränderung der Bildung aufgrund der Digitalisierung thematisiert.

Traditionell finden Lernprozesse beispielsweise in der Schule statt und werden durch einen Lehrer initiiert und begleitet. Bildung findet zumeist an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit, mit einer bestimmten Methode und einem bestimmten Lernmedium statt.

Durch die digitalen Medien verändert sich die Art der Wissensvermittlung und Konsumierung von Informationen hin zu einer größeren Flexibilität. Es sind Kompetenzen gefragt, was man wann, wie und wo an Informationen findet. Auch die Anwendung von Informationen ist von Relevanz. Dozenten werden in diesem Zusammenhang zu Coaches und Partnern.

Quelle: Flickr / Junior Science Cafe

Creative Commons Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)

Es entstehen neue Bildungsformate wie beispielsweise Web-Based-Trainings oder Webinare, die auch zum Teil über mobile Endgeräte nutzbar sind. Neben der direkten Kommunikation werden neue Kommunikationskanäle genutzt, um sich mit anderen Lernenden austauschen zu können.

Da Bildung zeitaufwändig bleibt und auch zukünftig Disziplin und Motivation erfordert, werden weiterhin engagierte Dozenten gebraucht, die den Lernprozess unterstützen.

Zukünftig wird ein offener Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Unterrichtsformen, Lehrkonzepten und Vermittlungskanälen stattfinden. Das Kursangebot wird internationaler ausgerichtet sein und eine breite Masse an Menschen erreichen können. Dies zeigt das Beispiel der MOOCs, wo unter anderem anerkannte Professoren aus Harvard Online-Kurse anbieten, die auch in Schwellenländern angesehen werden können.

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