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E-Mail-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen

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E-Mail-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen

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Aufgrund des Hypes um Social Media und Google gerät bei KMU eine wichtige Online-Marketing-Maßnahme schnell in Vergessenheit: Das E-Mail-Marketing. Dabei ist es der heimliche Star im Marketing-Mix vieler Unternehmen. Neben einer persönlichen Kundenansprache und einer genauen Zielgruppensegmentierung bietet es eine hohe Plan- und Messbarkeit und, professionelle Umsetzung vorausgesetzt, auch hervorragende Rücklaufquoten. Kaum ein kleines oder mittleres Unternehmen nutzt diese Potenziale voll aus. 
 
Die besten Tipps aus unserer Infoveranstaltung zum Thema E-Mail-Marketing fassen wir für Sie kurz zusammen:
 
  • Die wichtigste Devise im E-Mail-Marketing ist: Mehr ist mehr. Größter Hebel für den Erfolg im E-Mail-Marketing: Möglichst großer E-Mail-Verteiler und möglichst häufig versenden.
     
  • Vier Zutaten für erfolgreiches E-Mail-Marketing: E-Mail Adresse, Profilierungsdaten, Opt-in (Zustimmung), Trigger (wann soll was versendet werden, bspw. Geburtstag).
     
  • Ziele im E-Mail-Marketing: Mehr Kunden gewinnen, bestehende Kunden binden, mit bestehenden Kunden mehr Geld verdienen.
  • Nutzenversprechen im Anmeldeformular, in der Betreffzeile, im Call to Action. Achten Sie auf Konsistenz. Lösen Sie den Nutzen auch ein.
     
  • Welche Kommunikationsanlässe gibt es? Bspw. "Willkommen", "Schau mal wieder rein", "Geburtstag", "Namenstag", "Willkommen zurück", "Tag des Bades", "Tag des Fischbrötchens", "Tag des XYZ", aktuelles Zeitgeschehen (bspw. WM im Sport) - insbesondere direkt nach der Registirierung sollten Sie den Neuankömmling direkt empfangen.
  • Es gibt viele Statistiken, aber in dem ganzen Wust sind vier Zahlen besonders wichtig: Öffnungsrate, Klickrate, Bounce- und Abmeldequote.
  • Auch ungeöffnete E-Mails haben einen Marken-Effekt - die reine Öffnungsrate ist nicht der entscheidende Erfolgsfaktor. Absender und Betreffzeile werden *immer* gelesen.
  • Anmeldeforumlar für E-Mail-Adresse SO SCHLANK WIE MÖGLICH. Alle Daten, die sie zusätzlich abfragen sorgen dafür, dass weniger Nutzer das Formular ausfüllen. Das führt zu weniger Abonnenten. Weniger Abonnenten = weniger erfolgreiches E-Mail-Marketing. Wir erinnern uns: Hebel Nr.1 für Erfolg ist die MENGE der Adressaten.
     
  • Overlays (Pop-Ups etc.) sind aufdringlich, aber erfolgreich. Die Zahlen sprechen für sich. Praxisbeispiel: Bis zu +600% mehr Abonnenten mit einem Overlay innerhalb eines Monats.
     
  • Erwarten Sie nie, dass Ihnen der User ohne Gegenleistung seine E-Mail-Adresse gibt. Die E-Mail muss einen Nutzwert für den User haben. Reines Marketing blabla interessiert niemanden.
  • Versprechen Sie IMMER einen Nutzen. Bspw. e-Commerce: "Exklusive Rabatte". Nennen Sie es nicht Newsletter, das schreckt eher ab. Kreativ gewinnt.
     
  • Was ist die beste Versandfrequenz und wann ist der beste Versandzeitpunkt? Lässt sich kaum sagen. Testen, immer ein Faktor gegen den anderen. Also Betreffzeile gegen Betreffzeile, Versandzeitpunkt gegen Versandzeitpunkt etc.
     
  • Persönliche Ansprache gewinnt, Zielgruppen differenziert ansprechen, Erwartungen erfüllen. Testen, testen, testen.
     
  • Betreffzeile: Je kürzer, desto besser. Hat auch technische Gründe. Schlüsselwörter an den Anfang. Konkret statt allgemein. Regeln brechen (bspw. Emoticons).
     
  • Ziehen Sie die Kundenbrille an, wenn Sie Ihre Betreffzeile schreiben. Was denkt ihr Kunde? Er sucht nach Orientierung (Worum geht es hier?), nach guten Gründen (Warum soll ich lesen?) und Bekanntheit (Wer schreibt mir?).
     
  • Am Tag durchschnittliche Anzahl von E-Mails für Angestellte: 30 bis 40. Welche Mail wird geöffnet? Das wichtigste Kriterium ist die Kombination aus Absender und Betreffzeile. Der Chef kann auch ohne Betreffzeile schicken, das Unternehmen hat besser
    überzeugende Informationen in der Betreffzeile stehen.
     
  • Wie gewinnt man Adressen? Online, klar, aber offline nicht vergessen! Eine andere Möglichkeit ist über Co-Sponsoring oder Co-Registrierung.
     
  • Adressmiete gibt es auch, aber die ist meistens nicht zu empfehlen. Die besten Adressen sind die, die man selbst gesammelt hat.
     
  • Die Webseite der Zukunft ist individuell für jeden einzelnen Besucher - gutes E-Mail-Marketing sollte das auch leisten.