SOCIAL MEDIA & E-LEARNING

L3T 2.0 ein freies Lehrbuch zum E-learning oder die Nutzung von Social Media Werkzeugen zur kollaborativen Erstellung eines Buches

L3T 2.0 ein freies Lehrbuch zum E-learning oder die Nutzung von Social Media Werkzeugen zur kollaborativen Erstellung eines Buches

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L3T 2.0 bezeichnet zunächst einmal die 2. Auflage des frei verfügbaren Lehrbuchs zum Lehren und Lernen mit neuen Technologien. Als solches umfasst es mehr als 50 Kapitel zu verschiedenen Aspekten des E-Learnings. Diese reichen von einer Einführung über die Betrachtung der genutzten Technolgien und pädagogischen Konzepte bis hin zu Beispielen für die Nutzung von Lernmedien in verschiedenen Disziplinen. Für die Leser unseres Blogs dürfte insbesondere das Kapitel Webbasiertes Lernen in Unternehmen - Entscheider/innen, Zielgruppen, Lernformen und Erfolgsfaktoren von Interesse sein. Alle Kapitel des Lehrbuchs sind im Web frei verfügbar. Das Buch bzw. individuelle zusammengestellte Artikel des Buches können auch als print-on-demand Buch bestellt werden.

L3T 2.0.

Desweiteren ist L3T 2.0 aber auch ein überaus spannendes Beispiel für die Gestaltung kollaborativer Zusammenarbeit von mehr als 250 Mitwirkenden an verschiedenen deutschsprachigne Standorten. Die 2. Auflage von L3T 2.0 ist nämlich in nur 7 Tagen entstanden. In diesen 7 Tagen haben die Autoren ihre Beiträge überarbeitet oder gänzlich neu geschrieben. Es wurde begutachtet, lektoriert, illustriert und layoutet und am 7. Tag wurde das Buch online gestellt und konnte zeitgleich bei epubli bestellt werden. L3T 2.0 ist also ein gewaltiges Projekt gewesen. L3T 2.0.

Die Zusammenarbeit zwischen den Mitwirkenden aus verschiedensten Institutionen, die in überwiegender Anzahl an ihrem Arbeitsplatz oder in der Freizeit zu Hause an diesem Buch gearbeitet haben, musste effektiv koordieniert werden. Dazu kamen verschiedenste Social Media Tools zum Einsatz.

Die direkte Kommunikation erfolgte per Skype, in seltenene Fälle auch per Telefon, oder per Web-Konferenz unter Nutzung des Visocon Tools. Für die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten wurde google drive (erlaubt das gemeinsame Editieren von Office Dokumenten) oder ein webbasierter Editor (Etherpad) genutzt. Dropbox diente zum Austausch von Dokumenten zwischen den einzelnen Bearbeitungsschritten, flickr zum Speichern von Bildern zur Illustration der einzelnen Artikel. Für die Überwachung des Forschritts der einzelnen Artikel und die Zuweisung der Aufgaben zwischen den einzelnen Verantwortlichen wurde trello, ein online Projektmanagementwerkzeug eingesetzt. Zum letztendlichen Layout der Artikel und deren Publikation in den verschiedenen Formaten (pdf, ebook) kam ein von der Universität Graz entwickeltes Content Management System zum Einsatz.

L3T ist zu guter Letzt aber auch ein Beispiel für die Bildung einer Community im Internet und für Social Media Marketing. So wurde über das Projekt schon vor Beginn aber insbesondere während der 7 Projekttage intensiv getwittert. Jeden Morgen gab es für die Öffentlichkeit mit L3T TV einen live Einblick in den Fortschritt. Für die Realisierung von L3T TV wurde google Hangout genutzt, so dass verschiedene Beteiligte an unterschiedlichen Standorten per Video eingebunden werden konnten, und die Sendungen unmittelbar auf dem L3T Youtube-Kanal verfügbar waren. Die 8 L3T Camps, an denen verschiedene Mitwirkende auch in Präsenz zusammen kommen konnten und Aufgaben koordiniert wurden, waren jederzeit per öffentlicher Web-Konferenz als L3T Livestream miteinander verbunden. Interessierte Gäste konnten so einen Eindruck gewinnen was in den Camps gerade passierte. In der L3T 2.0 Flickr Gruppe wurde ergänzend Fotos gesammelt. Die mobile Reproterin, die verschiedene Camps besuchte, stellte Ihre Interviewbeiträge auf der Web-Plattform Soundcloud zur Verfügung. So konnte sich jeder Mitwirkende individuell einbinden. Damit man bei der Vielzahl von Informationsquellen nicht den Überblick verlor, wurden die wichtigsten Beiträge im L3T 2.0 Blog zusammengeführt.

Webbasiertes Lernen in Unternehmen. Entscheider/innen, Zielgruppen, Lernformen und Erfolgsfaktoren” h - See more at: http://www.weiterbildungsblog.de/#sthash.kxNkv7d7.dpuf
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