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Conversion Rate verbessern durch A/B-Testing (Thema der Woche)

Conversion Rate verbessern durch A/B-Testing (Thema der Woche)

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Wenn Sie einen Onlineshop betreiben und Ihre Conversion Rate (Relation von Websitebesuchern zu zahlenden Kunden) verbessern möchten, kann ein Mittel dazu das so genannte A/B-Testing sein.

Bei einem A/B-Test erstellen Sie zwei Varianten einer Webseite bzw. eines einzelnen Bereichs einer Website, eine A- und eine B-Variante. Die A-Variante ist z.B. die herkömmliche Seite, bei der B-Variante haben Sie eine Veränderung z.B. am Sprache oder der Anordnung vorgenommen. Wenn nun Nutzer auf Ihre Website gelangen, werden Sie entweder der einen Variante oder der anderen Variante zugeteilt. Sie können dann nach einer gewissen Zeit in einem Analyse-Tool z.B. Google-Analytics schauen, wie sich die Conversion Rate der einzelnen Seiten entwickelt hat. Haben mehr Personen ihr Produkt gekauft, die die B-Variante der Website gesehen haben? Auf diese Weise können Sie Seiten optimieren und herausfinden welche Ansprachen bei Ihren Kunden besser oder schlechter funktionieren. Weitere Details zum Thema A/B-Testing könne Sie z.B. auf der Seite der Gründerszene nachlesen.

Das US-Unternehmen Optimizely bietet eine Software-Lösung für Unternehmen an, die ihre Webseite per A/B-Test optimieren wollen. In einem Artikel haben Sie mehr als 70 Tipps für A/B-Tests zusammengestellt (via t3n).

Weiterhin wichtig zu beachten bei A/B-Testing ist das Thema Suchmaschinenoptimierung. T3n hat hier die wichtigsten Aspekte zusammengestellt:

  • Ein Server kann erkennen ob ein User auf Ihre Website kommt oder ein Google-Such-Bot. Man hat die Möglichkeit Google-Bots vom Testing auszuschließen, das nennt man auch „cloaking“. Dies sollte man jedoch nicht nutzen. Denn Google möchte das sehen, was auch Ihre Nutzer sehen, daher kann das ausschließen der Bots mehr schaden als nutzen.
  • Vermutlich möchten Sie nicht, dass Seiten, die zum Test angelegt sind auch in Google erscheinen. Diese kann man von der Indexierung ausschließen.
  • Doppelte Inhalte: Google mitteilen welches die richtige Seite ist, können Sie mithilfe des so genannten Canonical-Tags auf ihren Testseiten tun. In die Seite, die nicht im Index erscheinen soll fügt man den Canonical-Tag ein. Was es damit auf sich hat und wie man das am besten macht, können Sie hier nachlesen.
  • Die Testseite nach dem Test nicht gleich wieder löschen. Nutzer können z.B. über die Bildersuche immer noch Bilder, die Sie auf der Website eingesetzt haben erreichen, einfach löschen würde dann den Nutzer zu einer Fehlerseite führen. Bilder daher am besten auf dem Server belassen und die Testseite per 301 weiterleiten. Eine Erklärung zum Thema 301-Weiterleitungen finden Sie z.B. hier.
  • T3n empfiehlt zudem, dass das Testing nicht zu lange dauern sollte, da dies Google sonst als Manipulationsversuch werten könnte.

Ein A/B-Testing kann man mithilfe verschiedener Softwarelösungen durchführen. Verschiedene Anwendungen für A/B-Testing mit ihren Vor- und Nachteilen finden Sie hier.

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