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B2B und Social Web: Twitter hui, Foren pfui

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B2B und Social Web: Twitter hui, Foren pfui

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Laut dem B2B-Social-Media Report von Brandwatch verlieren Blogs und Foren an Bedeutung in der Unternehmenskommunikation. Untersucht wurden Markennennungen in Social Media und auf redaktionellen Angeboten wie News- und Review-Seiten. Insgesamt 215 B2B-Unternehmen aus der DACH-Region wurden unter die Lupe genommen, jede Branche war mit mindestens zehn Unternehmen vertreten. Ausgewertet wurden nur öffentlich zugängliche Daten.
 
Insbesondere die Lufthansa hatte deutlich mehr Nennungen als in den Vorjahren, der Grund ist für das Unternehmen aber wenig erfreulich: Der Pilotenstreik wurde stark in Social Media diskutiert, insbesondere bei Twitter und auf Facebook. Das Gesamtvolumen der B2B-Nennungen im Web ist im Vergleich zu 2013 um rund zwei Prozent gestiegen. Fast ein Viertel dieses Wachstums fällt auf Social-Media-Kanäle, insbesondere Twitter und Facebook. Markennennungen in Blogs und Foren haben dagegen um bis zu 20 Prozent nachgelassen. Interessant ist auch die Beteiligung der einzelnen Branchen: Besonders aktiv sind Transport und Logistik, Werkzeugbau, Elektrotechnik und Maschinenbau. IT und Autozubehör stagnieren, DAX-Unternehmen, Messtechnik und Bauzubehör verlieren sogar prozentual gegenüber dem Vorjahr.
 
Trotz dieser Ergebnisse warnen die Autoren der Studie zurecht davor, die Inhaltserstellung auf Facebook und Twitter zu konzentrieren. Diese Plattformen seien in erster Linie am Ausbau ihres Anzeigengeschäfts interessiert, so die Autoren. In diesem Kontext stellt sich immer wieder die Frage nach der Informations- und Datenhoheit von Unternehmen. Die Besitzreche an redaktionellen Inhalt müssen gesichert sein. Auch wenn Facebook und Twitter kurzfristigen Erfolg versprechen, kann die Investition in eigene Plattformen langfristig sinnvoller sein. Unternehmen sollten starke Inhalte, die auf den Markenkern einzahlen, als Wertgegenstände betrachten - und die würde man schließlich auch nicht Zuckerbergs Tresor legen.  Aus diesem Grund empfiehlt auch der eBusiness-Lotse Darmstadt Dieburg vielen Unternehmen, sich im Internet eine "Digitale Heimat" zu schaffen und die Online-Strategie von dort aus zu planen.