SOCIAL MEDIA & E-LEARNING

8 simple Tipps für eine bessere Webseite!

8 simple Tipps für eine bessere Webseite!

/profile/matthias-bastian

Wir möchten Ihnen gerne acht einfache Ratschläge an die Hand geben, mit denen Sie Ihre Online-Strategie richtig angehen können.

Letztes Update: 09. März 2015

1.
Bringen Sie das Thema/das Angebot Ihrer Webseite SOFORT auf den Punkt - dafür müssen Sie Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe sehr gut kennen. Ansonsten ist der Nutzer nach zwei Sekunden wieder weg.
  • verzichten Sie auf langatmige "Willkommensseiten" mit Unternehmensvorstellungen und philosophischen Auswüchsen!
  • was ist das Ziel Ihrer Webseite? Neue Kunde gewinnen, Zweitkontakt, bestehende Kunden binden?
  • versuchen Sie, direkt einen Mehrwert in Aussicht zu stellen - was können Sie besonders gut?
  • falls notwendig: arbeiten Sie mit zielgruppenspezifischen/produktspezifischen Einstiegsseiten, sogenannten  "Landing-Pages" (insb. wenn Sie Online-Werbeanzeigen wie Google-Ads schalten. Eine gute Erklärung zu "Landing-Pages" finden Sie beim PR-Doktor.)
2.
Identifizieren Sie die (2-3) "Top Aufgaben", die der Webseiten-Benutzer bei Ihnen auf der Seite erledigen möchte - ziehen Sie diese ganz nach oben (Kann alles sein: Service, Kontakt/Telefonnummer, ein bestimmtes Produkt?) und bilden Sie diese gegenebenfalls in der Menüstruktur ab.
 
3.
Ihre Webseite ist Ihre digitale Heimat - Social Media sind nur die Satelliten (die Besucher auf Ihre Webseite bringen sollen). Wer die eigene Webseite nicht pflegt und nur in Social Media schreibt, verschenkt Potenzial. Schauen Sie sich unsere Infografik zum Thema "Digitale Heimat" an:
 
 
4:
Wenn Sie Texte für Ihre Webseite schreiben, denken Sie in Problemlösungen aus der Perspektive Ihrer Zielgruppen - lösen Sie sich aus Ihrer Expertensicht und dem dazugehörigen Vokabular. 
 
Wonach suchen Ihre Kunden bei Google, mit welchen Worten? Gerade bei komplexen oder schwer zu erklärenden Produkten kann der Perspektivwechsel dabei helfen, besser gefunden zu werden. Um Keywords. Suchhäufigkeit und neue Keyword-Ideen zu recherchieren, können Sie unter anderem den Google Adwords Keywordplaner einsetzen. Das Keywordtool.io zeigt Ihnen die Autovervollständigungen an, die in der Google Suchbox erscheinen ("Google Suggest").
 
5.
Achten Sie darauf, dass Sie gewohnte Bedienstrukturen (Usability) erfüllen, damit der Nutzer sich schnell orientieren kann (Bilder vergrößern sich, wenn man draufklickt, Logo oben links führt auf die Einstiegsseite zurück, Suche oben rechts, "Über"-Seite, einfache Menüstruktur etc.). Immer mehr Nutzer verwenden mobile Endgeräte - das sollten Sie berücksichtigen (responsive Webdesign (Beispielseite, ziehen Sie das Browserfenster klein), eher selten: mobile Webseite). Inhalt geht vor Design, achten Sie auf schnelle Ladezeiten und aussagekräftige Überschriften.
 
6.
Behalten Sie die Kontrolle, gerade wenn Sie mit Dienstleistern zusammenarbeiten. Sie sollten wissen wie Ihre Webseite funktioniert und wie Sie diese selbst pflegen können - und das auch regelmäßig tun.
 
Planen Sie mindestens (!) 25% Ihres Budgets (Zeit/Geld) für Pflege, Kontrolle und Besuchergewinnung ein. Ihre Webseite wird nicht allein dadurch erfolgreich, dass sie im Internet steht.
 
7.
Lassen Sie ein Analyse-Tool auf Ihrer Webseite laufen. Alles andere ist Blindflug. Gute kostenlose Analyse-Tools sind Google Analytics oder PIWIK. Achtung: Wenn Sie ein solches Analyse-Werkzeug verwenden, muss das in Ihren Datenschutzbestimmungen stehen. Benutzen Sie die gewonnen Erkenntnisse, um Ihre Webseite zu verbessern (bspw. welche Inhalte werden nicht gelesen - warum nicht? Sind sie uninteressant oder werden sie nicht gefunden?).
 
8.
Wo können Sie Ihre Webseite überall verlinken? Schreiben Sie sich eine Liste und fangen Sie damit an qualitativ hochwertige "Backlinks" aufzubauen. Jede Verlinkung bringt Sie nach vorne. Zum Beispiel bei Google Places für Unternehmen. Aber Achtung: Qualität geht vor Quantität! Wenn Sie Ihre Seite wahllos verlinken oder gar automatisierte Software dafür benutzen, kann das Ihrem Ranking in der Suchmaschine sogar schaden. Link-SPAM wird von Google abgestraft!
 
Beispiele: Online-Ausgabe einer regionalen Tageszeitung, Vertriebspartner, Kammern, Wikipedia, Ihre Social-Media-Profile
 
Wenn Sie diese Tipps beachten, können Sie jetzt ja auch über Ihre Strategie für's Online-Marketing nachdenken. Bitte beachten Sie dazu unseren Leitfaden und unsere Infografik.
 
 
Angebotsformen: